Diese Website verwendet Cookies
Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Benoît Huber gelingt in Odense ein Ausrufezeichen. Der 39-jährige Schweizer Cruisergewichtler besiegt den favorisierten Dänen Ditlev Rossing einstimmig nach Punkten. Mit dem Sieg springt Huber auf der Weltrangliste auf Platz 172.

Benoît Huber (11-6, 7 K.o.) hat am Freitagabend in der Odense Idrætshal für eine Überraschung gesorgt. Der Walliser bezwang Lokalmatador Ditlev Rossing (21-2) über acht Runden einstimmig nach Punkten (78-74, 78-74 und 77-75).
Rossing begann aggressiv und suchte den Vorwärtsgang, während Huber zunächst rückwärts boxte und seinen Grössen- und Reichweitenvorteil mit geraden Schlägen nutzte. Ab der dritten Runde zeigte dies Wirkung: Rossings Druck nahm ab, Huber übernahm zunehmend die Initiative und wich den einzelnen gefährlichen Vorstössen des Dänen geschickt aus. In den Schlussrunden dominierte der konditionell starke Schweizer den Kampf und setzte den zuvor definierten Gameplan konsequent um.
Grosser Sprung im Ranking
Der Sieg schlägt sich auch im BoxRec-Ranking nieder. Huber verbessert sich im Cruisergewicht von Weltrang 293 auf 172.
Für Huber ist der Erfolg ein wichtiger Schritt im geplanten letzten Kapitel seiner Profikarriere. Der nächste Kampf ist bereits für den Boxing Day am 26. Dezember im Kursaal Bern vorgesehen. Dort möchte Huber über zehn Runden um den Schweizer Meistertitel im Cruisergewicht boxen.
«Unser Ziel ist die Schweizer Meisterschaft. Hoti, Berisha Ben Hamira, alle haben abgesagt. Kaum jemand will sich dem unbequemen Huber stellen», sagt Manager und Promoter Leander Strupler, der nun die Suche nach einem attraktiven Gegner für den Boxing Day nochmals intensiviert.
Ein Sieg in Bern könnte Huber 2027 nochmals die Tür für einen grossen internationalen Kampf öffnen.
Hund Pivfta reist mit
Ein persönliches Detail: Auf Hubers Hosenbund steht nicht sein eigener Name, sondern Pivfta, der Name seines Hundes. Auch beim überraschenden Sieg in Dänemark war sein treuer Begleiter damit zumindest symbolisch mit im Ring.